Ein ganz besonderes Konzerterlebnis durften die 5. und 6. Jahrgangsstufen am Dienstag nach den Herbstferien genießen. Unter dem Motto „3 Klang“ führte das Blechbläserquintett Rekkenze Brass aus Hof ein Konzert in unserer Aula durch, das Körper, Geist und Seele in Einklang bringen sollte.

 

 

 

Mit viel Witz und Charme brachten die Musiker den Schülern die Faszination von Blechblasinstrumenten näher. Die Verbindung zwischen Zuhören und aktiver Teilnahme am Musizieren, ließ die Zeit wie im Flug vergehen.

 

 

 

Ein abwechslungsreiches Einbinden der Zuhörer in das Konzert, sorgte für gute Laune und Bewegung im Zuschauerraum. Egal ob chorische Übungen mit Tüchern zu Brahms „Ungarischen Tanz Nr. 5“ oder das Umsetzen von Rhythmus durch Bodypercussion zum Lummerland-Lied aus Lukas der Lokomotivführer, Langeweile hatte keine Chance. Ebenso machte das Raten der Einzelstücke aus einem Potpourri verschiedener Titelsongs und Kinderliedern die Aula zur begeisterten Quizrunde.

 

 

 

Zum Lied „I got you (I feel good)“ von James Brown konnten einige Schüler sich selbst als Musiker mit einer Vuvuzela versuchen.

 

 

 

Auch allerlei Wissenswertes, wie beispielsweise den Aufbau eines Blechblasinstrumentes oder woher kommen Töne, wurde auf eine unterhaltsame Art vermittelt.

 

 

 

Sogar die Lehrer wurden eingebunden. So musste Herr Wirth die Instrumente richtig benennen und nach ihrer Tonhöhe sortieren.

 

 

 

Das Quintett bestand aus Benjamin Sebald (Trompete), Florian Zeh (Trompete), Sebastian Krügel (Horn), Elisabeth Nußrainer (Posaune) und Rainer Streit (Tuba).

 

 

 

Mit lauten Zugaberufen zeigten alle, wie sehr es ihnen gefallen hat. Als besondere Zugabe gab es ein Geburtstagsständchen für Frau Neckermann.

 

 

 

Ermöglicht wurde dieses Konzert durch den Bezirk und der kulturellen Arbeit des Hauses Marteau – der Internationalen Musikbegegnungsstätte des Bezirks Oberfranken in Lichtenberg.

 

 

 

 

 


Unterricht einmal ganz anders erlebte die Klasse 8cM zusammen mit Herrn Tschödrich, dem Förster des Forstreviers Lichtenfels. Denn Herr Tschödrich erklärte uns viele Aspekte zum Thema „Wald“ vor Ort: im Lichtenfelser Wald.

 

 

 

Zunächst klärte er über einige tierische Gefahren auf: Warum Zecken gefährlich sein können und was es mit dem Fuchsbandwurm auf sich hat. Dann gingen wir weiter in den Wald hinein zu immer neuen Standorten, wo der Förster uns interessante und teils auch erschreckende Dinge zeigte. Es ging um den Rohstoff Holz, seine Bestandteile, den Unterschied zwischen Hart- und Weichholz, warum Totholz gar nicht tot ist, warum Moos eher ein schlechtes Zeichen ist und so weiter. Ganz anschaulich wurde seine Begehung dann, als er uns mit einem Versuch zeigte welche Leistung ein Baum vollbringt, wenn er täglich 200 Liter Wasser in die Baumspitze pumpt. Einige Jungs von uns versuchten in dem Test, Flüssigkeit durch einen Schlauch hoch zu saugen. Wir mussten erkennen: Ein Baum ist kräftiger!

 

 

 

Erschreckend wurde der Vormittag, als der Förster uns mit dem Borkenkäfer bekanntmachte. Das kleine Insekt ist sehr gefräßig und mit dafür verantwortlich, dass derzeit sehr große Schäden in den Wäldern zu beklagen sind. Denn der Klimawandel wird als Ursache dafür gesehen, dass die letzten Jahre sehr trocken waren. Dies bedeutet für die Bäume, dass sie nicht mehr gesund sind und dadurch viel anfälliger für den Befall durch den Borkenkäfer.

 


Im „goldenen Oktober“ waren die achten Klassen jeweils bei einer Walderkundung. Wir, die Klasse 8bG, waren mit unserem Klassenleiter Herrn Mario Schierl und dem Förster Herrn Tschödrich unterwegs. Als erstes wurde uns erklärt, welche Krankheiten man sich im Wald in Deutschland einfangen kann. Dazu gehört z.B. der Fuchsbandwurm,

 

Infektionen durch Zecken, …

 

Daraufhin wurden die Aufgaben eines Försters erklärt:

 

das Fällen von Bäumen, z. B. bei Borkenkäferbefall oder zum Verkauf, das Zählen oder Erschießen von Wildtieren (Rehe, Wildschweine, …)

 

Er beauftragt den Holzrücker, die gefällten Bäume aus dem Wald abzuholen.

 

 

 

Uns wurde auch vom Förster erklärt, dass die Förster früher die alten vermorschten Bäume aus dem Wald geschafft haben, dies aber jetzt nicht mehr getan werde, da es zum Wohl der Tiere (Käfer, Fledermäuse, Spechte, …) und zum Bauen von Nestern oder Unterschlüpfen dient.

 

Anschließend zeigte uns der Förster mit Versuchen, welche Nährstoffe im Boden vorhanden sind. Das heißt, dass die untere Erde wie ein Pilz riecht und so sauer wie Essig ist.

 

Der letzte Versuch handelte von der Ernährung der Bäume, dass der Baum 200 Liter Wasser am Tag benötigt und er dies aus der Erde bis hoch zur Baumspitze ziehen muss. Wie schwer das für die Bäume sein muss, zeigte er durch einen Versuch, den wir selber ausprobieren durften. Hier wurde ein durchsichtiger, dünner Schlauch an einen sechs Meter hohen Stab gebunden und mit Saft am Ende des Schlauches in Verbindung gebracht. Den Saft mussten dann Schüler mit ihrer Luft hochpumpen. Dies ist aber nicht allen gelungen.

 

 

 

 

 

Zum Schluss durften wir zuschauen, wie Herr Tschödrich einen Baum fällte.