Aktionstag "Tag der Komplimente"

Die SMV und SoRSmC‑Gruppe hatte sich zu Beginn des Schuljahres dazu entschieden eine Aktion zum „Tag der Komplimente“ durchzuführen. Zusammen mit der Schulsozialpädagogik entwickelten die Schüler und Schülerinnen gemeinsam ein Programm für diesen Tag. Eingeladen waren alle 5. - 7. Klassen.

 

So wurde im Vorfeld ein Film gedreht, der drei verschiedene Komplimente darstellt und der an diesem Tag als Grundlage für die Entwicklung eines gemeinsamen Plakats der Komplimente für jede Schulklasse diente.

Zudem entwarf man eine PowerPoint‑Präsentation, die erklärte, was ein Kompliment zu einem solchen macht und was es beim Empfänger, aber auch Geber bewirken kann. Jeder Schüler war im Anschluss aufgefordert ein Kompliment an zwei seiner Mitschüler oder Mitschülerinnen zu schreiben und die Übergabe machte allen viel Freude. Die Lieblingskomplimente hielten die Schüler auf ihrem „Klassenplakat“ fest.

 

Die SMV und SoRSmC‑Gruppe hofft sehr, mit dieser Aktion für einen netten und freundlichen Umgang untereinander beizutragen, denn wer freut sich nicht über ein nettes Kompliment. Deshalb sagt es dem anderen, wenn ihr sein Outfit toll findet, er ein gutes Referat gehalten hat oder sie einfach die beste Freundin der Welt ist… und freut euch gleichzeitig über das Strahlen im Gesicht eures Gegenüber.


U18-Wahl

Am 08. März fanden die Kommunalwahlen statt. In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring und der Koordinierungsstelle von Demokratie Leben im Landkreis Lichtenfels organisierte hierzu die Schulsozialpädagogik mit der SoRSmC-Gruppe am 24.02.2026 die U18‑Wahl an der Herzog-Otto-Mittelschule.

 

Die U18‑Wahl ist seit vielen Jahren ein Angebot des Bayerischen Jugendrings, um junge Menschen an den Demokratieprozess heranzuführen und lief diesmal vom 23.02. bis 27.02.2026 in verschiedenen Einrichtungen der Jugendarbeit. An der Herzog-Otto- Mittelschule beteiligten sich 19 Schulklassen an der Wahl und die Wahlbeteiligung lag bei erfreulichen 84 %.

Bereits im Vorfeld konnten sich die Schüler und Schülerinnen an der Informationswand über die Bürgermeisterkandidaten und -kandidatinnen der einzelnen Städte und Gemeinden informieren.

 

Am Tag der Wahl wurde den teilnehmenden Schülern und Schülerinnen nochmals der Wahlvorgang erklärt: Registrierung um Mehrfachstimmabgaben zu verhindern, geheime Wahl in den Wahlkabinen, korrekt ausgefüllter Stimmzettel um die Gültigkeit zu gewährleisten, Abgabe des gefalteten Stimmzettels in die Wahlurne. Bei der Auszählung waren es dann erfreulicherweise auch wirklich nur 3 ungültige Stimmzettel.

 

Schüler und Schülerinnen fungierten als Wahlhelfer und halfen bei der Auszählung der abgegebenen Stimmen.

 

Für die einzelnen Ortschaften ergaben sich folgende Ergebnisse:

Lichtenfels:

Name

Partei

Beruf

Alter

 

Deuerling, Christina

CSU -

Christlich-Soziale Union in Bayern e.V.

Projektleiterin (Bauwesen)

33 Jahre

 

 

73

Schiffers, Jan

AfD -

Alternative für Deutschland

Volljurist, Stadtrat

49 Jahre

 

101

Abele, Kau

Grüne -

Bündnis90/Die Grünen

Geschäftsführer (Ingenieurswesen)

36 Jahre

 

16

Hügerich, Andreas

SPD -

Sozialdemokratische Partei Deutschland

Bürgermeister

43 Jahre

 

109

 

Michelau:

Name

Partei

Beruf

Alter

 

Weber, Jochen

CSU -

Christlich-Soziale Union in Bayern e.V.

Bürgermeister

 48 Jahre

 

19

 

Robisch, Andreas

SPD -

Sozialdemokratische Partei Deutschland

Einkaufsleiter, Gemeinenderatsmitglied

 38 Jahre

 

6

Naumann, Simone

Unabhängige Bürger Michelau

 

Soziale Alltagsbegleiterin, Gemeinderatsmitglied

48 Jahre

 

15

 

 

Redwitz:

Name

Partei

Beruf

Alter

 

Mrosek, Kathrin

CSU -

Christlich-Soziale Union in Bayern e.V.

Industriefachwirtin (IHK), Gemeinderätin

 46 Jahre

 

 

18

Arndt, Stephan

SPD -

Sozialdemokratische Partei Deutschland

Teamleiter, 3. Bürgermeister, Gemeinderat

39 Jahre

 

5

Gäbelein, Jürgen

Unabhängige Bürger Redwitz

Bürgermeister

55 Jahre

  

13

 

Bad Staffelstein:

Name

Partei

Beruf

Alter

 

Then, Holger

CSU -

Christlich-Soziale Union in Bayern e.V.

Bankbetriebswirt, 2. Bürgermeister, Stadtrat, Kreisrat

41 Jahre

 

8

 

Schönwald, Mario

FW-

Freie Wähler

Bürgermeister

44 Jahre

17

Jakok, Holger

SPD -

Sozialdemokratische Partei Deutschland

Fachangestellter für Bäderbetriebe

50 Jahre

 

3


"Quo vadis"

Quo vadis – „Wohin gehst Du“ ist ein Suchtpräventionskonzept der Villa Schöpflin zum Thema Cannabis.

 

Die Suchtprävention ist ein fester Bestandteil in den einzelnen Jahrgangsstufen der Herzog-Otto-Mittelschule und fordert die Schülerinnen und Schüler immer wieder auf, über ihr eigenes Verhalten gegenüber Suchtmitteln nachzudenken. Im Zuge dessen wurde in den vergangenen Wochen in Kooperation von JaS und Schulsozialpädagogik für alle 9. Klassen „Quo vadis“ angeboten.

 

Es geht hierbei darum, die Schülerinnen und Schüler über die aktuellen rechtlichen Fragen zu diesem Thema aufzuklären, Mythen und Fakten zu entlarven, zu diskutieren und mögliche Folgen des Konsums zu beleuchten.

Ein Mythos überraschte in allen Klassen – denn nicht wie so oft angenommen, dass bereits über 50% der Jugendlichen schon mal Cannabis konsumiert haben, liegt die Quote bei den deutschen Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren lediglich bei 18 %. Die große Mehrheit sind demnach die „Nichtkonsumenten“.

 

Spannend waren auch die „Lebensläufe“ von Marie und Paul, die die Schülerinnen und Schüler selbst kreierten.

 

Deutlich wurde für alle, dass das Leben nicht immer geradlinig verläuft und es viele Faktoren wie Freunde, Arbeit, Beziehung, Freizeit, Gesundheit gibt, die das Leben beeinflussen und jede Entscheidung, die ich treffe kann eine neue Richtung für mein Leben bedeuten.

Und eines wurde auch deutlich: Die Jugendlichen wünschen sich klare Grenzen, die ihnen Halt geben und wünschen sich ein Gegenüber, welches ihnen zuhört und mit ihnen über ihre Wünsche, Ängste, Ziele und Lebensplanung spricht.


Valentinstag an der HOS

Die SMV der Herzog-Otto-Mittelschule führte auch in diesem Schuljahr die Valentinstagsaktion durch. So war es möglich einem Menschen, den man gerne hat und mag, mit einem Rosengruß eine Freude zu machen. Die Grußzettel, die dann an den Rosen befestigt wurden, konnten in den Pausen gekauft und beschriftet werden. Natürlich war es auch möglich anonym zu bleiben, doch die meisten Schüler und Schülerinnen schrieben ganz offen ihre lieben Grüße auf.

 

Mit dieser Aktion möchte man den Brauch pflegen, am Valentinstag Freude zu verschenken und insgesamt 90 Rosengrüße zauberten so ein Lächeln in die Gesichter der Beschenkten.


Mottowoche an der HOS

Auch in diesem Schuljahr waren wieder alle Schüler und Schülerinnen dazu eingeladen sich bei der sogenannten Mottowoche vor den Faschingsferien zu beteiligen. Jeder Tag stand unter einem anderen Motto und es war schön, dass jeden Tag einige Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte verkleidet in die Schule kamen.


Winterzauber

Im Rahmen des diesjährigen Winterzaubers an der Herzog-Otto-Mittelschule in Lichtenfels am 10.12.2025 erfreute sich der Kartenverkauf der Offenen Ganztagsschule großer Beliebtheit. Die Schülerinnen und Schüler hatten mit viel Kreativität und Engagement liebevoll gestaltete Karten gebastelt, die bei den Besucherinnen und Besuchern großen Anklang fanden.

 

Der Verkauf war ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie viel Freude und Einsatzbereitschaft in den Projekten der offenen Ganztagsschule steckt. Die Karten wurden restlos ausverkauft somit können neue Anschaffungen für die OGS realisiert werden.


Erinnerungskultur zur "Reichsprogromnacht"

Der 09. November erinnert an die Reichspogromnacht 1938, die auch in Lichtenfels zur Verwüstung und Enteignung jüdischen Eigentums führte. Am Mittwoch, 12.11.2025 machten sich deshalb die Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen auf den Weg in die Stadt um an verschiedenen Stellen in der Lichtenfelser Innenstadt sogenannte „Stolpersteine“ aufzusuchen. Diese in den Boden eingelassenen Steine tragen die Namen jüdischer Männer und Frauen, die in Lichtenfels gelebt, gearbeitet und/oder verschiedene Geschäfte geführt haben. In der Zeit des Nationalsozialismus sind einige von ihnen ins Ausland geflüchtet und haben dort ihr Leben weitergeführt, doch viele von ihnen sind unter dem NS-Regime gestorben.

Frau Wittenbauer, die Lichtenfelser Stadtarchivarin begrüßte anschließend die Schüler und Schülerinnen in der Lichtenfelser Synagoge zur Ausstellung „Aktion T4“. Die Ausstellung zeigt die Geschichten von Juden auf, die zum einen wegen ihrer psychischen Erkrankung, aber auch wegen ihres jüdischen Glaubens während des Nationalsozialismus ermordet wurden. In einem Zeitraum von 10 Monaten wurden 446 Menschen allein aus der damaligen Psychiatrischen Klinik Kutzenberg nach Hartheim in Oberösterreich oder Pirna-Sonnenstein in Sachsen gebracht, um dort den Tod zu finden. Psychisch Kranke waren in der NS-Zeit verpönt und ihnen drohte z. B. auch die Zwangssterilisierung, da man den Glauben hatte, dass sich ihre Krankheit vererben würde. Sie passten einfach nicht in das Bild des „reinen“ Deutschlands.

Es waren zwei nachdenkliche Unterrichtsstunden für die Schüler und Schülerinnen mit vielen Eindrücken, die bei einigen die Frage hinterließ: „Wie konnte so etwas passieren?“ und die Bedeutung der Aussage „Nie wieder“ wurde umso mehr verstanden.

 

Mit diesen Unterrichtseinheiten möchte die Herzog-Otto-Mittelschule zum einen eine gewisse Erinnerungskultur etablieren und auch der Verantwortung der Verfassungsviertelstunde zum Schutz der Demokratie nachkommen.


"Raus bist du"

Am Donnerstag, 30.10.2025 gastierte das Jugendtheater EUKITEA aus Augsburg mit dem Theaterstück „Raus bist Du“ diesmal an der Grund- und Mittelschule in Redwitz und somit machten sich alle 6. Klassen der Herzog-Otto-Mittelschule an diesem Tag gemeinsam auf den Weg. Organisiert wurde die Vorführung von Claudia Lang aus dem Landratsamt, Fachgebiet für Familie und Jugend, und den Schulsozialpädagogen an den Schulen.

„Raus bist Du“ – ein tolles Stück zum Thema Mobbing unter Schülerinnen und Schülern im Klassenverband. Erzählt wurde die Geschichte von Sabrina, die von ihrer Klassenkameradin Daniela aus Frust über ihre eigene Situation ausgeschlossen wird. Dies nahm dann eine Entwicklung in der Klasse auf, die zu weiteren Hänseleien, Beleidigungen, Abwertungen und sogar Bedrohungen führte. Einige Mitschülerinnen und Mitschüler beteiligten sich an den für Mobbing typischen Verhaltensweisen, andere waren ratlos wie sie die Situation verbessern oder verändern können. Für Sabrina, die Betroffene, führte die Situation dazu, dass sie nicht mehr gerne in die Schule ging, sich ihre Leistungen verschlechterten, sie sich sehr einsam und verzweifelt fühlte. Zudem eskalierte die Situation am Ende mit einer körperlichen Auseinandersetzung, die so keiner gewollt hatte.

Erst als sie sich ihrer Mutter und dann ihrem Lehrer anvertraute, konnte sich die Situation für sie bessern. Der Lehrer nahm die Sache auf eine für alle gewinnbringende, weil lösungsorientierte Weise in die Hand und die Schülerinnen und Schüler konnten schrittweise wieder auf wertschätzender Weise miteinander umgehen.  Mit einer schauspielerisch sehr guten Leistung wurde die Thematik sehr abwechslungsreich und kurzweilig an die Schülerinnen und Schüler herangetragen.

 

In der Vor- und Nachbereitung des Theaterstücks durch die Schulsozialpädagogik wurde die Thematik Mobbing nochmals vertieft. Es wurde gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern überlegt welches Verhalten bei Mobbing beinhaltet sein kann und welche Merkmale Mobbing aufweist. Denn von Mobbing spricht man dann, wenn sich wiederholte Attacken gegen eine Person richten und diese von mehreren Akteuren aus gehen.

Zudem wird gemeinsam überlegt was es bei dem Betroffenen auslösen kann und welche Unterstützung es geben kann. Neben Mobbing werden somit auch Themen wie Zusammenhalt, Freundschaft und Kommunikation mit beleuchtet. Denn gleichzeitig geht es auch darum, mit den Schülerinnen und Schülern alternative Verhaltensweisen zu erarbeiten, die Mobbing erst gar nicht entstehen lassen. Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen waren sich zumindest einig: Wir müssen achtsam sein im Umgang miteinander und Verhaltensweisen wie Freundlichkeit, Interesse und Wertschätzung sollten dabei immer im Vordergrund stehen. Unterstützung bekommen sie hierbei von ihren Klassenlehrkräften, der Schulsozialpädagogik und der Jugendsozialarbeit an Schulen.

 

Für die Finanzierung des Theaterstücks war man auch in diesem Jahr wieder auf Spenden und Zuschüsse angewiesen und Claudia Lang vom Fachgebiet Familie und Jugend des Landkreises bedankte sich im Namen aller Landkreisschulen beim Kreisjugendring Lichtenfels und der Partnerschaft für Demokratie Leben des Landkreises Lichtenfels, die durch ihre Unterstützung und Geldzuwendungen die Aufführung möglich gemacht haben.

 


Halloween

Da diesmal der 31.10. – der Tag an dem Halloween gefeiert wird, mit dem letzten Schultag vor den Herbstferien zusammenfiel, dachte sich die SMV etwas Besonderes für diesen Tag aus.

 

Alle Schüler und Schülerinnen durften verkleidet in die Schule kommen und in der großen Pause fand dann ein Kostümwettbewerb statt, bei dem die 3 besten Kostüme mit kleinen Preisen (Gutscheinen für den Pausenverkauf) bedacht wurden. Zudem lasen Schülerinnen eine Gruselgeschichte vor, an dessen Ende ein Bonbonregen für Überraschung und Begeisterung sorgte.

 

Für die 5.Klassen bereiteten die Tutoren zusätzlich Spiele vor, die sie dann in ihrer zugeteilten Klasse eigenständig umsetzten. Mit vielen gruseligen Verkleidungen bekamen die Spiele wie „Nachts im Museum“ oder „Klassenmemory“ eine besondere Atmosphäre. Aber auch beim „Galgenmännchen“ waren die alle begeistert dabei.


Kunstwettbewerb "Cybermobbing"

Der Kreisjugendring Lichtenfels hatte in Zusammenarbeit mit dem Bundesprojekt „Demokratie leben“ im Landkreis Lichtenfels zu einem Kunstwettbewerb zum Thema „Cybermobbing“ aufgerufen.

Auch aus der Herzog Otto-Mittelschule beteiligten sich einige junge Künstlerinnen und waren demnach zur Preisverleihung eingeladen. Diese fand im Rahmen der Spielemesse in der Stadthalle statt. Monika Faber, die 3. Landrätin, sprach den Künstlerinnen Lob darüber aus, wie toll sie das Thema aufs Papier gebracht haben.  Heike Leipold und Simone Bach vom Kreisjugendring führten die Preisverleihung durch und alle konnten sich über einen Kinogutschein freuen.

Gewinnerinnen aus der Herzog Otto-Mittelschule waren:

 

Mia Müller-Büttner, 6cG

Nargiz Valizada, 6cG

Delilah Huska, 6cG

Mona Deuerling, 8dM

 

Liliana Borowicz, 8dM


Kinderrechte

Am 20. November war der Internationaler Tag der Kinderrechte. Am Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention machte die SoRSMC-Gruppe der Herzog Otto-Mittelschule in Zusammenarbeit mit der SMV deshalb auf die Lage der Kinderrechte und die Belange der jungen Generation aufmerksam. Unter dem Motto „Jedes Kind zählt!“ setzte die Schule durch die Mitmach-Aktion ein Zeichen für Kinder und die Umsetzung ihrer Rechte – im eigenen Ort, in Deutschland und weltweit und unterstütze so die Aktion von UNICEF.

 

„Kinder und Jugendliche haben das Recht auf eine Zukunft voller Chancen und Möglichkeiten“, so Luka Nedoklan und Luis Herzog aus der SoRSmC Gruppe „und dafür ist es wichtig, dass die Kinder auch über ihre Rechte informiert sind.“ Zusammen mit den Schulsprecherinnen und Schulsprecher organisierte man deshalb einen Aktionstag an der Schule zu diesem Thema. Hierfür wurde gemeinsam nach geeignetem Material und einen Film gesucht, der als Einstieg in die Aktionsstunde für die jeweilige Klasse dienen sollte.

Danach konnten sich die Schüler und Schülerinnen an den organisierten und/oder selbst gestalteten Informationswänden weitere Informationen holen. Am Ende war dann jeder aufgefordert selbst seine wichtigsten Forderungen und Wünsche aufzuschreiben. Dabei wurden besonders oft das Recht und der Wunsch nach Schutz vor körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt genannt. Im Gespräch konnten die Jugendlichen auch erkennen, dass das Recht des einen automatisch zur Pflicht des anderen wird, d.h. wenn ich ein Recht auf Unversehrtheit habe, dann muss dies der andere respektieren und darf mir keine Gewalt, in welcher Form auch immer zuführen.

 

Ebenso wichtig ist den Jugendlichen das Recht auf Gleichberechtigung, Bildung und der Schutz vor Krieg und Kinderarbeit. Vielen wurde bewusst, dass hier in Deutschland bereits vieles für die Rechte der Kinder getan wird und sie sich selbst auch Unterstützung bei den verschiedenen Stellen holen können, sollten sie von Gewalt oder Benachteiligung betroffen sein.

„Die Verpflichtungen aus der UN-Kinderrechtskonvention müssen ernst genommen werden. Denn das Wohl der Kinder muss an erster Stelle stehen. Jede Entscheidung, die Kinder und Jugendliche stärkt, ist ein Schritt in eine bessere Zukunft für uns alle. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, dass es diese Aktion an unserer Schule gab,“ so Rektor Christian Deusel und bedankte sich auch bei der Schulsozialpädagogin Sandra Nossek und Vertrauenslehrerin Johanna Dütsch für ihre Unterstützung bei der Umsetzung des Aktionstages.

 

Die „Wand der Wünsche“, mit all dem was die Schülerinnen und Schüler aufgeschrieben haben, erinnert auch in den nächsten Tagen noch an den Aktionstag. Ein Dank geht auch an den Unterstützerkreis Pegnitz mit der Fachberatungsstelle gegen sexualisierter Gewalt Avalon e. V. und den Kunstraum LaLuna, die uns ihr Material zur Verfügung gestellt haben.


Streitschlichterausbildung

Die Herzog-Otto-Mittelschule freut sich, dass auch in diesem Schuljahr wieder einige Schüler an der Streitschlichterausbildung teilgenommen haben. Die Streitschlichterausbildung hat das Ziel, Schüler und Schülerinnen zu befähigen, Konflikte zu lösen und die Inhalte sind:

 

·       Verschieden Arten und Ursachen von Konflikten kennenlernen

·       Gesprächsführung übernehmen

·       Gesprächsregeln einhalten und einfordern

·       Gesprächstechniken erlernen (aktives Zuhören, Spiegeln, offene Fragen)

·       Stärkung der Kommunikationsfähigkeit und des Verantwortungsbewusstseins

 

In der Ausbildung lernen die Schüler, wie sie ein sogenanntes Streitschlichtergespräch durchführen und üben dies an verschiedenen Rollenspielen. Dabei geht es vor allem darum mit den sich streitenden Schülerinnen und Schülern eine für alle tragbare und umsetzbare Lösung zu finden.

Bei der Ausbildung waren auch die bereits ausgebildeten Streitschlichter Noel Schreiner und Niko Skrbic als Trainer tätig und konnten so von ihren Erfahrungen erzählen.

Die Ausbildung endete mit einer theoretischen und praktischen Prüfung und alle Prüflinge haben bestanden.

 

Neu ausgebildete Streitschlichter sind:

 

Andreas Seufert (7bG)

Lino Westerholz (7bG)

Maximilian Renk (7bG)

Kevin Lekhi (7bG) und

Sidney v. Hummel (8dM)


"Zusammenwachsen" der 7. Klassen

Da es in den 7. Klassen meist zu neuen Klassenbildungen und neuen Klassenlehrkräften kommt und dies für viele einen kleinen Umbruch in ihrer Schullaufbahn bedeutet, fanden zu Beginn des Schuljahres in allen 7. Klassen wieder Projektstunden unter dem Thema „Zusammenwachsen“ statt. Bei verschiedenen Aufgaben wie der Namensstellung, dem Kommunikationszahnrad, Bingo oder auch dem Turmbau kamen die Schülerinnen und Schüler untereinander in Kontakt und Austausch. Die Reflexion des eigenen Handelns und der Umgang mit meinem Gegenüber sollten die Möglichkeit bieten, die neue Klassenstruktur von Beginn an positiv zu gestalten. Organisiert und durchgeführt wurden diese Stunden von der Schulsozialpädagogik und den Klassenlehrkräften.


"Limit und Maßhalten"

Die Suchtprävention ist ein fester Bestandteil in der 8. Jahrgangsstufe aller Mittelschulen. In Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Lichtenfels wurde deshalb in den letzten Wochen das Projekt „Maßhalten“ durchgeführt. Dies war der erste Baustein, dem weitere folgen werden. Hier ging es darum sich gemeinsam Gedanken zu machen, welche Genuss- oder Suchtmittel kenne ich? Wie ist mein Umgang mit diesen Dingen? Was bedeutet Genuss und wo fängt die Sucht an? Was bedeutet Missbrauch und weshalb werden gewisse Rauschmittel konsumiert?

Umrahmt wurde dies vom Theater „Limit“, das von Chapeau Claque (pädagogisches Theater aus Bamberg) vorgeführt wurde. Hier wird die Geschichte von Basti gezeigt, der aus Frust, Problemen zu Hause und mangelndem Selbstbewusstsein zu viel trinkt und am Ende sogar mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landet. Die Schüler und Schülerinnen waren aufgefordert Handlungsstrategien zu erarbeiten, dass der Konsum nicht zur Gefahr wird und ganz nach dem Motto des Programms alles in Maßen bleibt.

 

Das Theater wurde über das Alkoholpräventionsprojekt „HaLT- Hart am Limit“ im Landkreis Lichtenfels organisiert und finanziert, wofür wir uns recht herzlich bedanken.


Kennenlerntage der 5. Klassen

Die Kennlerntage für die 5. Klassen sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Herzog-Otto-Mittelschule geworden und sollen dabei helfen, den neuen Schülerinnen und Schülern das Ankommen an ihrer neuen Schule zu erleichtern.

 

Auch in diesem Jahr waren wieder die Tutoren aus der 8. und 9. Jahrgangsstufe, die speziell hierzu ausgebildet wurden, aktiv bei der Umsetzung eingebunden. Sie sollen für die Schülerinnen und Schüler aus den 5. Klassen auch während des ganzen ersten Schuljahres Ansprechpartner sein.

 

Bei verschiedenen Aufgaben und Spielen gab es die Gelegenheit sich besser kennen zu lernen. Die Schulhausralley machte wieder besonders viel Spaß und die Schülerinnen erkundeten dabei ihr neues Schulhaus und die wichtigsten Anlaufstellen. Organisiert und durchgeführt wurden die Kennlerntage von den Klassenlehrkräften und unserer Schulsozialpädagogin Frau Nossek.


Schülersprecherwahl

Nachdem alle Klassensprecher und Klassensprecherinnen gewählt waren, konnte am 06.10.2025 die erste Klassensprecherversammlung in diesem Schuljahr stattfinden. Es wurden die anstehenden Wahlen der Schülersprecher und Schülersprecherinnen, sowie die der Vertrauenslehrkräfte durchgeführt.

Neu war in diesem Jahr, dass sich nicht nur Klassensprecher zur Wahl stellen konnten, sondern alle Schüler und Schülerinnen der Herzog-Otto-Mittelschule, die das Amt gerne ausführen wollten. Diese Möglichkeit nahmen auch viele Schüler und Schülerinnen wahr und stellten sich in der Versammlung vor.

Folgende Schülersprecher und Schülersprecherinnen wurden für die verschiedenen Jahrgangsstufen gewählt: 

  1. Mats Fischer, 5cG
  2. Lea Söderholm, 6cG
  1. Natanael Chiosa, 8cM  
  2. Julio Montiel Cruz, 7cM
  1. Christian Hierauf 9bG
  2. Maria Badnjki, 9dM

Folgende Vertrauenslehrkräfte wurden gewählt:

 

Herr Kellermann

Frau Fleischmann

Frau Dütsch


HOS vertritt Bayern erfolgreich

Kim Fendrich erzielte die beste Dreikampfleistung. Hier erreichte sie 7,39 m im Kugelstoßen.
Kim Fendrich erzielte die beste Dreikampfleistung. Hier erreichte sie 7,39 m im Kugelstoßen.

Die Mädchen der Herzog-Otto-Mittelschule vertraten die bayerischen Farben beim Finale des internationalen Bodenseeschulcups in der Schweiz. Dabei starten jeweils die besten Teams der Länder und Kantone Bayern, Vorarlberg (Österreich), Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Thurgau und St. Gallen (Schweiz) in den Sportarten Leichtathletik und Handball.

Die Herzog-Otto-Mittelschule qualifizierte sich mit ihrer Mädchenmannschaft in der Wettkampfklasse 3/2 (Jahrgang 2010 und jünger) durch die Bayerische Vizemeisterschaft in der Leichtathletik für dieses Finale, das in diesem Jahr in Kreuzlingen in der Schweiz stattfand.

 

Drei Tage waren die 10 Mädchen mit ihren Betreuern Sven Kellermann und Diana Neckermann unterwegs, um die bayerischen Farben zu vertreten. Dadurch, dass in den anderen Ländern und Kantonen andere Schularten vorherrschen, traten die Lichtenfelser Mädels gegen Realschulen, Oberstufen und Sekundarstufen an.

Beim Start des 75 m-Laufs sind zu sehen auf Bahn 6 Anni Zillig und auf Bahn 7 Liliana Borowicz.
Beim Start des 75 m-Laufs sind zu sehen auf Bahn 6 Anni Zillig und auf Bahn 7 Liliana Borowicz.

Die Schülerinnen Kim Fendrich, Anni Zillig, Jasmin Bezold, Lina Landvogt, Elaine Scharf, Lotte Keller, Fritzi Hofmann, Marie Wenzel, Liliana Borowicz und Nele Lüttjohann lieferten einen guten Wettkampf ab.

 

Die Wettkämpfe waren vielseitig und fordernd: Alle Mädchen absolvierten einen Dreikampf bestehend aus Sprint, Sprung und Wurf. Zusätzlich gingen vier Athletinnen über die 800 Meter an den Start und zwei Staffeln traten über 4 x 75 Meter an.

Sitzend v. l.: Kim Fendrich, Lina Landvogt, Anni Zillig, Marie Wenzel, Nele Lüttjohann, stehend v. l.: Jasmin Bezold, Lehrer Sven Kellermann, Liliana Borowicz, Lotte Keller, Elaine Scharf, Fritzi Hofmann, Lehrerin Diana Neckermann
Sitzend v. l.: Kim Fendrich, Lina Landvogt, Anni Zillig, Marie Wenzel, Nele Lüttjohann, stehend v. l.: Jasmin Bezold, Lehrer Sven Kellermann, Liliana Borowicz, Lotte Keller, Elaine Scharf, Fritzi Hofmann, Lehrerin Diana Neckermann

Trotz der langen Anreise und eines sehr frühen Wettkampfbeginns bewiesen alle große Einsatzbereitschaft und zeigten starke Leistungen. Auch die Wiederholung ihres Staffellaufes aufgrund eines Zeitmessfehlers meisterten die Schülerinnen der HOS.

 

Teilweise wurden hervorragende Leistungen gezeigt. So sprang Kim Fendrich 4,19 m, Elaine Scharf sprintete 11,21 Sekunden über 75m und Anni Zillig rannte die 800 m in 3,10 Minuten. Am Ende landete die Mannschaft auf dem achten Platz dieses internationalen Vergleichs. Jedoch war das Ergebnis in diesem Fall zweitrangig. Es zählte das Erlebnis, bei diesem großen Event überhaupt dabei gewesen zu sein.