Hier geht es zur mittleren Reife!


Der Mittlere-Reife-Zug im Mittelschulverbund Lichtenfels

Wer besucht unseren M-Zug?
Schüler aus den Märkten Ebensfeld, Marktgraitz, Marktzeuln, aus den Städten Bad Staffelstein und Lichtenfels und aus den Gemeinden Michelau und Hochstadt.

Den M-Zug besuchen leistungsbereite, lernwillige und motivierte Schülerinnen und Schüler, die in vier Jahren den mittleren Bildungsabschluss erreichen wollen.
In der Regel treten die SchülerInnen nach der 6. Klasse der Mittelschule in die M7 über.

Wer kann den M-Zug besuchen?


Aufnahme in die M7
Zwischenzeugnis der 6. Klasse Notendurchschnitt in Englisch, Mathematik, Deutsch bis 2,66. Aufnahme uneingeschränkt möglich.

Wird der erforderliche Notenschnitt nicht erreicht, muss sich der Bewerber einer Aufnahmeprüfung unterziehen. Die Aufnahmeprüfung findet an der Herzog-Otto-Mittelschule statt und wird auch dort korrigiert. Sie erstreckt sich auf die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch.

Die Aufnahmeprüfung ist bestanden, wenn der Durchschnitt der Zeugnisnote des Zwischenzeugnisses und der in der Aufnahmeprüfung erzielten Note(n) 2,66 (Jahrgangsstufe 6) bzw. 2,33 (Jahrgangsstufen 7, 8) beträgt, d.h. die Aufnahme in die M-Klasse ist möglich, wenn mit Hilfe der Aufnahmeprüfung eine Notenverbesserung erreicht wird und mit dieser Gesamtnote dann das Aufnahmekriterium 2,66 bzw. 2,33 erfüllt wird.

Der erforderliche Notenschnitt von 2,66 für die Aufnahme in die Klasse M7 kann aber auch mit dem Jahreszeugnis nachgewiesen werden.

Aus anderen weiterführenden Schulen (Realschule, Gymnasium) nach dort bestandener 6. Klasse zum Schuljahresbeginn (Meldung: spätestens zum 01. August).

Aufnahme in die M8 oder M9
Zwischenzeugnis der 6. Klasse Notendurchschnitt in Englisch, Mathematik, Deutsch bis 2,33 Aufnahme uneingeschränkt möglich.

In allen anderen Fällen: Übertritt möglich nach Aufnahmeprüfung (siehe oben!).

Der erforderliche Notenschnitt von 2,33 für die Aufnahme in die Klasse M8 bzw. M9 kann aber auch mit dem Jahreszeugnis nachgewiesen werden.

Aus anderen weiterführenden Schulen (Realschule, Wirtschaftsschule, Gymnasium) nach dort bestandener 7. Klasse in die M8 bzw. bestandener 8. Klasse in die M9 zum Schuljahresbeginn (Meldung: spätestens zum 01. August).


Aufnahme in die M10
Von der 9. Klasse der Mittelschule mit der Durchschnittsnote aus Deutsch, Mathematik, Englisch im Qualizeugnis mit mindestens 2,33 uneingeschränkt möglich. (Meldung unmittelbar nach Bekanntgabe der Qualinote im Sekretariat der Herzog-Otto-Mittelschule).
Um Voranmeldung im Februar/März zu den Meldeterminen wird dringend gebeten.

In allen anderen Fällen Übertritt möglich nach bestandener Aufnahmeprüfung (siehe oben)
Schüler aus dem Gymnasium, der Realschule oder der Wirtschaftsschule, die die Vorrückungserlaubnis erhalten haben, können zu Schuljahresbeginn in die M10 übertreten. Entsprechendes gilt, wenn sich das Nichtvorrücken auf Fächer bezieht, die an der Mittelschule nicht unterrichtet werden. Die M10 muss spätestens im 12. Schulbesuchsjahr abgeschlossen werden.

Welche Vorteile bietet der M-Zug?
Auch im M-Zug unterrichten wir überwiegend nach dem Klassenleiterprinzip.
Schüler und Eltern haben den Klassenlehrer als gewohnten Ansprechpartner.
Er kennt die Fähigkeiten der Mädchen und Jungen, aber auch ihre persönliche Situation.

Das erhöhte Anforderungsniveau der M-Klassen zeigt sich u. a. durch

- einen besseren Einblick in die Komplexität von Aufgabenstellungen
- einen höheren Grad der Beherrschung der Lernziele
- eine geringere Fehlerhäufigkeit
- einen höheren Grad der Selbstständigkeit, des problemlösenden Denkens
   und des Transfers

In den aus der 5. und 6. Jahrgangsstufe bereits bekannten Fächergruppierungen PCB (Physik/Chemie/Biologie) und GSE (Geschichte/Sozialkunde/Erdkunde) erhält der Schüler eine fundierte Allgemeinbildung ohne Stoffüberfrachtung.

Die berufsspezifischen Fächerbereiche Technik, Wirtschaft und Soziales werden ab der 8. Klasse zu Profilbereichen ausgebaut. Alle Fachbereiche unterstützen die Berufswahlvorbereitung, so dass während der Unterrichtszeit mehrere Praktika möglich sind.

Durch die Arbeit an Projekten bis hin zur Projektprüfung beim Abschluss werden die Schüler optimal auf die moderne Arbeitswelt vorbereitet.





Mit dem Bestehen der 10. Klasse erlangt der Schüler den mittleren Bildungsabschluss, der dem Realschulabschluss gleichwertig ist. Er hat damit dieselben Berufs– und Schullaufbahnmöglichkeiten wie nach dem Besuch einer Real– oder Wirtschaftsschule.

Mit bestandener Abschlussprüfung besteht die Möglichkeit, weiterführende Schulen (Fachoberschule, Berufsoberschule, Gymnasium) zu besuchen oder einen Beruf zu ergreifen, der den mittleren Bildungsabschluss erfordert.

Es besteht Lernmittel- und Schulwegkostenfreiheit.


Wie geht es nach dem mittleren Schulabschluss weiter?
Zugang zu Berufen, deren Ausbildung auf den mittleren Schulabschluss aufbaut:
Beginn der beruflichen Bildung
- z. B. im mittleren Öffentlichen Dienst (Polizei, Bundeswehr ...)
- bei Banken, Versicherungen, Krankenkassen
- in der Industrie
- im Handwerk
- u. v. a. Besuch von weiterführenden Schulen
-
Gymnasium (Einführungsklasse 11)
- Fachoberschulen (FOS)
- nach einem Beruf Berufsoberschulen (BOS)
- FAK zur Ausbildung in Fremdsprachenberufen, Musik, Sport und med. Technik